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11.09.2019, 12:30 Uhr
Wendland (CDU) setzt sich für Holzneubau des Landesbetriebs Wald und Holz Nordrhein-Westfalen ein
Die CDU-Landtagsabgeordnete Simone Wendland hat sich für einen Neubau des in Münster ansässigen Landesbetriebs Wald und Holz Nordrhein-Westfalen in Holzbauweise ausgesprochen. „Das Land NRW fördert das Bauen mit Holz, da kann nicht ausgerechnet dieser Landesbetrieb in herkömmlichen Gebäuden aus Stein und Beton arbeiten“, sagte Wendland bei einem Besuch von Wald und Holz NRW im Zentrum Nord. Außerdem bestehe ohnehin Handlungsbedarf, da die 300 Mitarbeiter des Landesbetriebs in Münster auf mehrere Gebäude verteilt seien.
Herr Andreas Wiebe und Frau Simone Wendland MdL

„Münster ist der ideale Standort für Wald und Holz NRW“, sagte die CDU-Politikerin. Münster habe auf Landesebene in Ruf eines Vorreiters in Sachen „Bauen mit Holz“. Gleich vier Münsteraner habe Bauministerin Ina Scharrenbach in die 17-köpfige Expertenkommission berufen, die Vorschläge zur weiteren Förderung des Bauens mit Holz erarbeiten soll, darunter auch den Leiter von Wald und Holz NRW, Andreas Wiebe.

Außerdem habe die Stadt Münster habe mit dem H7 am Hafen immerhin das höchste Gebäude in Holzbauweise genehmigt, das bislang in NRW errichtet worden sei. Auch die Entscheidung der Stadt mit der Mathilde-Anneke-Gesamtschule gleich ein komplettes Schulgebäude in Holzbauweise zu errichten, habe man auf Landesebene begrüßt.

 

Wiebe freute sich über das Interesse: „Über den persönlichen Besuch freue ich mich, steht er doch für das Vertrauen, das unsere Försterinnen und Förster genießen.“ Im Gespräch wies er auf die Vielfalt der Aufgaben von Bewirtschaftung des Landeswaldes, über Hoheit, Umweltbildung sowie die Beratung von Waldbesitzenden hin.

 

Das Bauen mit Holz werde vom Land selbst sowie Wald und Holz NRW aufgrund seiner vielen Vorteile unterstützt, sagte Wendland. In die neue Landesbauordnung seien zum Beispiel bereits deutliche Erleichterungen für Holzbauten aufgenommen worden. „Herkömmliche Werkstoffe weisen einen hohen Energieverbrauch bei ihrer Produktion auf und verursachen hohe CO2-Emissionen“, so die CDU-Politikerin. Holz dagegen sei ein nachwachsender und zudem günstiger Rohstoff, dessen Produktion sogar positiv für das Klima sei, da Holz ein Kohlendioxidspeicher sei. Zudem empfinden viele Menschen Holz als besonders behagliches Umfeld zum Wohnen, Arbeiten und Leben. Sie begrüße daher, dass Wald und Holz NRW intensiv daran arbeitet, private Waldbesitzende für eine wirtschaftliche Nutzung ihrer Wälder zu interessieren.

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